Lokale Projekte und Auftragsmaßnahmen

Lokale Projekte und Auftragsmaßnahmen

Im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt die Hamburger Volkshochschule in 2011 zwei Projekte durch:

MOBILO: Moderatoren-Bildung in Lurup und Osdorf

Dieses Projekt gibt Personen, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an den Standorten Lurup und Osdorf tätig sind, die Möglichkeit, in einer modular aufgebauten Fortbildung  „Moderator/Moderatorin für Beteiligungsprozesse“ zu werden. Dabei werden Themen wie Sensibilisierung, Umsetzungsprobleme, kreative Methoden in der Arbeit für mehr Beteiligung intensiv bearbeitet. Jede/r Teilnehmende entwickelt ein eigenes Projekt, dass dann auch in der eigenen Einrichtung durchgeführt wird.

EL-BE-LO

Dieses Projekt richtet sich an Eltern in den beiden Stadtteilen Lurup und Osdorf: in 4 Kursen sollen verschiedene Themen rund um die Frage „Beteiligung in der Familie“ im Gespräch, aber auch durch kreative Methoden der Visualisierung erarbeitet werden, z.b. in Form eines Fotobuchs oder eines Videos.

Beide Angebote sind für die Teilnehmenden aufgrund der Förderung kostenlos.

Das Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit dem 1. Januar 2011 die erfolgreiche Arbeit der beiden Bundesprogramme "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" und "kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" unter einem gemeinsamen Dach fort. Es zielt darauf ab, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern. Hierfür stehen bis 2013 jährlich 24 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.

Angesprochen werden sollen besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.


„Stärken vor Ort“ in Neuwiedenthal

Das Programm „Stärken vor Ort“ wird durch ESF- Mittel finanziert und hilft in ausgewählten Regionen Hamburgs, die Bildungs- und Beschäftigungssituation von jungen Menschen und Frauen zu verbessern. (siehe http://www.staerken-vor-ort.hamburg.de/).

Auch in Neuwiedenthal hat eine Reihe von Angeboten bereits im Herbst 2009 stattgefunden, und einige werden im Frühjahr 2010 neu aufgelegt oder weitergeführt, darunter auch eines der Hamburger Volkshochschule: im Herbst 2009 haben Frauen in der Familienphase die Gelegenheit genutzt, ihr Deutsch zu verbessern und für sich selbst eine Perspektive für Beruf, soziales Engagement oder Weiterbildung zu entwickeln. Nun gibt es ein Folgeangebot, in dem die Möglichkeit besteht, sich selbst in verschiedenen Situationen zu präsentieren und dabei gleichzeitig an den Deutschkenntnissen zu arbeiten.
(mehr Informationen bei Magdalena Gobelius).

 

Dieses Projekt wird gefördert durch:

 


 

„Lernen vor Ort“ stärkt Hamburgs Bildungsstrukturen

Mit dem Programm „Lernen vor Ort“ hat sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: 40 ausgewählte Kommunen sollen beim Aufbau von kohärenten und umfassenden Managementstrukturen für lebenslange Bildung unterstützt werden. Auch die Stadt Hamburg wurde für dieses Projekt ausgewählt, und nun wird in einer fast dreijährigen Laufzeit an diesem anspruchsvollen Ziel gearbeitet. Die Hamburger Volkshochschule ist an diesem Projekt beteiligt, denn sie wird diesem Projekt ihre langjährigen Erfahrungen im Quaitätsmanagement zur Verfügung stellen, um so im Projekt die Prozesse und die Ergebnisse zu optimieren. (siehe auch: www.lernen-vor.ort.de). Mehr Informationen erhalten Sie bei Heike Kölln-Prisner.

 


 

MütterSprachkurse (ausgezeichnet mit dem Europäischen Sprachensiegel 2004)

Die Hamburger Volkshochschule bietet in 44 Hamburger Schulen Müttern von Kindern aus den Vorschulklassen und 1. Klassen an der Schule ihrer Kinder einen Sprachkurs an. Die Mütter lernen die deutsche Sprache und gleichzeitig die Schule ihres Kindes kennen. Um diese beiden Ziele zu verfolgen, sind die Themen in diesen Kursen: Familie und Kinder, Schule und Schulalltag, gesunde Ernährung. Geübt wird in vielfältigen praxisnahen Sprechsituationen und unter Einbeziehung von Materialien aus dem Schulleben, wie Elternbriefen, Einladungen oder auch Unterrichtsmaterialien der Kinder. Die Schule und ihre Personen werden vorgestellt.

Die Kurse sind niedrigschwellig, ein Einstieg ist auch im laufenden Schuljahr möglich und sie sind außerdem für die Mütter kostenfrei.
Finanziert wird dieses Angebot durch die Behörde für Schule und Bildung, zunächst bis Juli 2009.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Heike Kölln-Prisner.


 

Älter werden in Hamburg

 

Im Auftrag der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz werden Informationsreihen zum Thema „Seniorenhilfesystem“ durchgeführt.

Dabei werden u.a. Fragen zu Hilfsangeboten für ältere Menschen behandelt sowie entsprechende Beratungsstellen und Seniorenwohnanlagen besucht.

Dieses (z.T. zweisprachige) Angebot richtet sich an türkische Senior/innen und an ältere Russisch sprechende Deutsche.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Agnes Börger.

Im Rahmen der Info-Reihen entstanden zweisprachige „Wegweiser für Seniorinnen und Senioren“, mit Informationen zum Seniorenhilfesystem sowie Hinweisen zu Beratungs- und Hilfsangeboten.

Die Wegweiser liegen auf deutsch-türkisch und auf deutsch-russisch vor.

Ende 2009 wurden beide Wegweiser um wichtige Themen erweitert.

Die neuen Wegweiser sind kostenlos erhältlich in den Häusern der Hamburger Volkshochschule und unter Telefon 428 86 77 -15 und stehen als download zur Verfügung (Klicken Sie dazu einfach auf das entsprechende Bild!.