Lokale Projekte und Auftragsmaßnahmen

TOLERANZ FÖRDERN- KOMPETENZ STÄRKEN
Das Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit dem 1. Januar 2011 die erfolgreiche Arbeit der beiden Bundesprogramme "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" und "KOMPETENT. Für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" unter einem gemeinsamen Dach fort. Es zielt darauf ab, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern. Hierfür stehen bis 2013 jährlich 24 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.
Angesprochen werden sollen besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.
Im Rahmen von „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ führt die Hamburger Volkshochschule drei Projekte durch.
BASISLO - Beteiligungsanreize schaffen im Stadtteil Lurup und Osdorf
BASISLO soll Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Osdorf und Lurup die Gelegenheit geben, über ein Mikroprojekt das Thema Beteiligung näher kennen zu lernen. Durch drei Workshops (Grundlagen, Anwendung, Begleitung) werden die Einrichtungen unterstützt, außerdem erhalten sie für ihr Mikroprojekt einen Paten und Geld.
Laufzeit 01.03.-31.12.2012.
Ansprechpartnerin Heike Kölln-Prisner
MOBILO - Moderatoren-Bildung in Lurup und Osdorf
Dieses Projekt gibt Personen, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an den Standorten Lurup und Osdorf tätig sind, die Möglichkeit, in einer modular aufgebauten Fortbildung „Moderator/Moderatorin für Beteiligungsprozesse“ zu werden. Dabei werden Themen wie Sensibilisierung, Umsetzungsprobleme, kreative Methoden in der Arbeit für mehr Beteiligung intensiv bearbeitet. Jede/r Teilnehmende entwickelt ein eigenes Projekt, dass dann auch in der eigenen Einrichtung durchgeführt wird.
Laufzeit 01.01.2011 - 31.03.2012.
Ansprechpartnerin Heike Kölln-Prisner
ELBELO - Elternbeteiligung in Lurup und Osdorf
Dieses Projekt richtet sich an Eltern in den beiden Stadtteilen Lurup und Osdorf: in 4 Kursen sollen verschiedene Themen rund um die Frage „Beteiligung in der Familie“ im Gespräch, aber auch durch kreative Methoden der Visualisierung erarbeitet werden, z.b. in Form eines Fotobuchs oder eines Videos.
Laufzeit 01.09.-31.12.2011.
Ansprechpartnerin Heike Kölln-Prisner
Alle oben genannten Angebote sind für die Teilnehmenden aufgrund der Förderung kostenlos.

Stärken vor Ort
in Neuwiedenthal
Auch in Neuwiedenthal hat eine Reihe von Angeboten bereits im Herbst 2009 sowie in 2010 stattgefunden, und ein weiteres wurde von Februar bis Dezember 2011 von der Hamburger Volkshochschule durchgeführt. In allen Projekten hatten Frauen aus dem Stadtteil die Gelegenheit, ihre Kompetenzen aufzufrischen, um nach der Familienphase den Weg in die Berufstätigkeit (wieder-) zu finden. In 2011 wurde ein Computercafé für Frauen mit und ohne Deutsch als Muttersprache angeboten. Hier konnte frau die Bedienung des PC's lernen, das Lernprogramm "www.ich-will-lernen.de" oder andere Lernplattformen nutzen und damit auch ihr Deutsch verbessern. Nach Beendigung der Förderphase des Programms "Stärken vor Ort" wird dieses Angebot wegen der großen Beliebtheit auch in 2012 weitergeführt.
Laufzeit: 14.09.2009 - laufend
Ansprechpartnerin: Magdalena Gobelius
Dieses Projekt wird gefördert durch:




Lernen vor Ort
stärkt Hamburgs Bildungsstrukturen
Mit dem Programm „Lernen vor Ort“ hat sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: 40 ausgewählte Kommunen sollen beim Aufbau von kohärenten und umfassenden Managementstrukturen für lebenslange Bildung unterstützt werden. Auch die Stadt Hamburg wurde für dieses Projekt ausgewählt, und nun wird in einer fast dreijährigen Laufzeit an diesem anspruchsvollen Ziel gearbeitet. Die Hamburger Volkshochschule ist an diesem Projekt beteiligt, denn sie wird diesem Projekt ihre langjährigen Erfahrungen im Quaitätsmanagement zur Verfügung stellen, um so im Projekt die Prozesse und die Ergebnisse zu optimieren. (siehe auch: www.lernen-vor.ort.de). Mehr Informationen erhalten Sie bei Heike Kölln-Prisner.
Laufzeit: 01.09.2009 - 31.08.2012
Ansprechpartnerin: Heike Kölln-Prisner

MütterSprachkurse
ausgezeichnet mit dem Europäischen Sprachensiegel 2004
Die Hamburger Volkshochschule bietet in 44 Hamburger Schulen Müttern von Kindern aus den Vorschulklassen und 1. Klassen an der Schule ihrer Kinder einen Sprachkurs an. Die Mütter lernen die deutsche Sprache und gleichzeitig die Schule ihres Kindes kennen. Um diese beiden Ziele zu verfolgen, sind die Themen in diesen Kursen: Familie und Kinder, Schule und Schulalltag, gesunde Ernährung. Geübt wird in vielfältigen praxisnahen Sprechsituationen und unter Einbeziehung von Materialien aus dem Schulleben, wie Elternbriefen, Einladungen oder auch Unterrichtsmaterialien der Kinder. Die Schule und ihre Personen werden vorgestellt.
Die Kurse sind niedrigschwellig, ein Einstieg ist auch im laufenden Schuljahr möglich und sie sind außerdem für die Mütter kostenfrei.
Finanziert wird dieses Angebot durch die Behörde für Schule und Bildung.
Laufzeit: 1998 - laufend
Ansprechpartnerin: Heike Kölln-Prisner.
Älter werden in Hamburg |
|
|
Im Auftrag der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz werden Informationsreihen zum Thema „Seniorenhilfesystem“ durchgeführt. Dabei werden u.a. Fragen zu Hilfsangeboten für ältere Menschen behandelt sowie entsprechende Beratungsstellen und Seniorenwohnanlagen besucht. Dieses (z.T. zweisprachige) Angebot richtet sich an türkische Senior/innen und an ältere Russisch sprechende Deutsche. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Agnes Börger. Im Rahmen der Info-Reihen entstanden zweisprachige „Wegweiser für Seniorinnen und Senioren“, mit Informationen zum Seniorenhilfesystem sowie Hinweisen zu Beratungs- und Hilfsangeboten. Die Wegweiser liegen auf deutsch-türkisch und auf deutsch-russisch vor. Die neuen Wegweiser stehen kostenlos als download zur Verfügung. Klicken Sie dazu einfach auf das entsprechende Bild. |
Laufzeit: 01.01.2006 - laufend
Ansprechpartnerin: Agnes Börger

gefördert durch die Stadt Hamburg, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
bis 2011 Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz








