Gedenkstätte Israelitische Töchterschule

Die 1988 in Trägerschaft der Hamburger Volkshochschule gegründete Einrichtung ist im Gebäude der in der NS-Zeit letzten Hamburger jüdischen Schule untergebracht. Das denkmalgeschützte Haus ist seit 1998 nach Dr. Alberto Jonas, dem letzten Schulleiter, benannt. Im Rahmen der politischen Bildung werden hier insbesondere Veranstaltungen zur jüdischen Geschichte und Gegenwart sowie zur Geschichte des Nationalsozialismus angeboten. Auch Sprachkurse in Hebräisch und Jiddisch finden hier statt. Im oberen Stockwerk wird die jetzt neugestaltete Dauerausstellung „Jüdisches Schulleben am Grindel“ gezeigt, zu der der historische Naturkunderaum aus dem Jahre 1930 gehört, sowie eine Bibliothek.
Das Dr. Alberto Jonas-Haus befindet sich in unmittelbarer Nähe der U-Bahn-Station Messehallen. Parkmöglichkeiten sind nur begrenzt vorhanden.
Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule
Karolinenstraße 35
20357 Hamburg
Tel.: 040 42841-1493 (di. 11-12.30 Uhr, do. 14-15.30 Uhr)
Fax: 040 42841-2854
E-Mail: E.Hirsch@vhs-hamburg.de
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Informationen zum Theaterstück Das ist Esther: hier klicken.

Ausstellung "Das ehemalige jüdische Schulleben am Grindel"
Öffnungszeiten: donnerstags von 14-18 Uhr. Abweichende Termine für Schulklassen und andere Gruppen sind nach telefonischer Absprache möglich. Die Führungen sind für Schulklassen kostenlos.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
Führungen zu den Stätten ehemaligen jüdischen Lebens in Hamburg
Nach Vereinbarung bieten wir Ihnen Führungen zu den Stätten ehemaligen jüdischen Lebens in Hamburg (p. Person 9 € oder Gruppenpreis).
„Es ist nicht richtig zu sagen, mein Kind kann und soll die Weltkultur wie jedes andere Kind in sich aufnehmen und in das Judentum in besonderem Unterricht eingeführt werden. ... Erst die gleichzeitige und einheitliche Vermittlung beider Ideenwelten schafft die einheitliche Erziehung und bildet den einheitlichen Charakter.“
(Dr. Alberto Jonas, letzter Schulleiter der Israelitischen Töchterschule, 1930 im Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde).






