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Film Noir für Autoren/innen - Plotstruktur und Dialoge

Die düsteren Leinwanddramen, die Hollywood ab den frühen 1940igern produziert, faszinieren uns, weil sie die Hybris der Moderne greifbar machen. Sozialer Realismus verschmilzt mit avantgardistischer Ästhetik. Mehr als jedes andere Film-Genre ist Film Noir Literatur auf Celluloid. Bis heute packen uns die rasanten Dialoge und die raffinierte narrative Struktur. Wie können heutige Schriftsteller davon profitieren? Das Seminar versteht sich als Anstoß, sich in diesem "Museum der Utopien" umzutun. Anhand ausgewählter Beispiele reden wir über Figuren, Plots und Dialoge – und die Frage, ob und wie sie sich in unsere Gegenwart transponieren lassen. Es geht um Theorie und Praxis, im Inspiration und Anwendbarkeit. Ziel ist es, dass die Teilnehmer/innen eigene Dialoge und Plotskizzen entwickeln.

Gruppengröße: 6-9 Teilnehmer/innen
Tag Datum Uhrzeit Ort Anfahrt
Sa. 27.01.2018 11:00 - 18:30 VHS-Zentrum Mitte
Schanzenstraße 75
20357 Hamburg (Sternschanze)
So. 28.01.2018 11:00 - 16:00 VHS-Zentrum Mitte
Schanzenstraße 75
20357 Hamburg (Sternschanze)
Name: Christoph Ernst
Kursthemen: Schreibkurse zu erzählerischem Schreiben
Bei der VHS seit: 2003

Meine thematischen Schwerpunkte in der VHS:
Um spannend zu schreiben braucht man neben Übung und Inspiration vor allem Handwerkszeug: Wie entwickelt man Plots und Figuren, strickt Dialoge, findet zu einer dynamischen Dramaturgie, respektiert die innere Logik, komponiert Takt, Melodie und Rhythmus? Egal, ob es um Kurzgeschichten, Romane, Hörspiele, Drehbücher oder Theaterstücke geht - und völlig unabhängig vom Genre.
Mein erstes Buch erschien 1989 bei Rasch und Röhring. Mein zweites war ein Kriminalroman. Seitdem schreibe ich überwiegend Krimis, Thriller und Hörspiele, aber nicht ausschließlich, und als gelernter Historiker durchaus mit dem Anspruch, die Zeit, in der wir leben, zu kommentieren.
Ich unterrichte seit 2004 regelmäßig in der Hamburger VHS, gelegentlich auch Nordkolleg in Rendsburg oder bei der Lauenburgischen Stiftung in Mölln und anderen Bildungsträgern. Meine bisher außergewöhnlichste Erfahrung war im indischen Pune, wo ich mit Schülern und Sprachlehrer des Goethe-Instituts Plots und Charaktere entwickeln durfte.
Stilistisch orientiere ich mich an den zeitlosen Regeln von George Orwell.

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