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Peers (Partnerschüler) für Jüngere

Die Grundidee des Projekts fußt auf dem Erfahrungsbericht eines Peer-Programms, das in Halle durchgeführt und in der Edition Körber-Stiftung veröffentlicht wurde.

Das aus den USA stammende Konzept der „Positive Peer Culture“ vertraut in die Stärke und das Potenzial von Kindern und Jugendlichen. Es nutzt die positiven Effekte von Gruppenprozessen und ermutigt sie zu einem konstruktiven Umgang mit Problemen.

Jüngere Schülerinnen und Schüler erleben Hilfe und Erleichterung beim Übergang auf eine weiterführende Schule. Sie haben ältere Jugendliche als Partner, die ihnen bei der Lösung verschiedenster Konflikte zur Seite stehen.

Ältere Jugendliche erleben das positive Gefühl, Verantwortung zu übernehmen. Auf diese Weise wird die Schulgemeinschaft gestärkt und re-ethnisierenden Gruppenbildungen an der Schule entgegenwirkt:

Das bereits an vielen Hamburger Schulen vorhandene Phänomen der jahrgangsübergreifenden Gruppenbildung lediglich innerhalb der eigenen ethnischen Herkunftsgruppe wird aufgebrochen, da die jugendlichen Peers sich für die jüngere Schülergruppen insgesamt verantwortlich fühlen. In unserem Fall sollen nach der von uns konzipierten Ausbildungsphase die jugendlichen Peers mit Kindern gemeinsam Projekte initiieren, die das Zusammenleben verschiedener Kulturen in Schule und Stadtteil verbessern helfen.

Kontakt: Florian Felker, Junge VHS