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Kursnummer: Q23801SBE02
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Gaius Julius Cäsar und das Ende der römischen Republik

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Ein Kurs von Dr. Frank Görne
Der Politiker und Feldherr Gaius Julius Cäsar (lateinisch Caius Iulius Caesar) hat den Verlauf der römischen Geschichte entscheidend beeinflusst. Sein unbedingter Machtwille, seine Risikofreudigkeit, aber auch seine Rücksichtslosigkeit in der Verfolgung seiner Ziele haben die Transformation der römischen Republik in eine Alleinherrschaft massiv vorangetrieben.

An fünf Terminen widmen wir uns den verschiedenen Stationen auf Cäsars Weg zur Macht in Rom:
  • Das informelle Bündnis der drei einflussreichen Senatoren Cn. Pompeius Magnus, M. Licinius Crassus und G. Julius Cäsar, das auch als dreiköpfiges Monster bezeichnet wurde, sorgt dafür, dass Politik gegen den Willen dieser drei Machtpolitiker nicht möglich ist. Spätestens mit diesem Schulterschluss nimmt das Ende der römischen Republik ihren Anfang.
  • Cäsar nutzt das gegen den Willen der Senatsmehrheit über die Volksversammlung beschlossene außerordentliche Kommando in Gallien, um einen römischen Expansionskrieg zu provozieren, dessen Legitimität von vielen Senatoren in Zweifel gezogen wird. Mit Hilfe seiner Kriegsberichte versucht Cäsar sein Handeln in Gallien gegenüber der römischen Öffentlichkeit zu begründen.
  • Nach Jahren der Uneinigkeit setzen sich im römischen Senat die Kräfte durch, die für einen unversöhnlichen Kurs mit dem Regelbrecher Cäsar votieren. Unter der Führung von Cäsars ehemaligen Bündnispartner Cn. Pompeius Magnus stellt der Senat in Italien Armeen auf, um sich für einen möglichen Bürgerkrieg zu rüsten. Daraufhin eröffnet Cäsar die Kämpfe, indem er mit einer Vorhut seiner Truppen den Fluss Rubicon überschreitet.
  • Nach der Eroberung Roms und Italiens und den Siegen im Bürgerkrieg strukturiert Cäsar die Republik in einer Weise um, die vollkommen auf ihn zugeschnitten ist. Zunehmend gewinnen auch seine Verbündeten den Eindruck, dass er gar nicht daran denke, die Macht eines Tages zugunsten einer erneuten Senatsherrschaft aufzugeben.
  • Der „Tyrannenmord“ am 15.03.44 v.Chr. beendet Cäsars Leben und wirft die Frage auf, wie es nach seinem Tod weitergehen soll. Schnell zeigt sich, dass keiner der politischen Akteure eine klare Vorstellung von der Zukunft hat. Als dann auch noch der 19 jährige C. Octavius, der Neffe und Adoptivsohn Cäsars, in das Rennen um die Nachfolge des toten Dictators eingreift, sind die Karten völlig neu gemischt. Ist jetzt noch eine Rückkehr zur alten Republik möglich?
  • Wichtige Hinweise

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    Ein Kurs von Dr. Frank Görne

    Kurstermine & Kursorte

    Do. 03.09.26 um 18:00 - 20:15 Online
    Do. 08.10.26 um 18:00 - 20:15 Online
    Do. 22.10.26 um 18:00 - 20:15 Online
    Do. 03.12.26 um 18:00 - 20:15 Online
    Do. 07.01.27 um 18:00 - 20:15 Online

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