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Beteiligung an der VHS

Beteiligung der Teilnehmenden an der Arbeit der Hamburger Volkshochschule

Für die Hamburger Volkshochschule (VHS) ist ihr Gründungsmotto "Demokratie braucht Bildung" nach wie vor aktueller Anspruch und Verpflichtung. Als öffentlich geförderte Einrichtung sind wir uns einer besonderen sozial-, kultur- und arbeitsmarktpolitischen Verantwortung bewusst. Daher ermöglicht die VHS ihren Teilnehmenden die aktive Teilhabe an der Gestaltung und Weiterentwicklung der „VHS-Arbeit“ vor Ort. Sie unterstützt diesen Prozess durch ein geregeltes Verfahren der Beteiligung.
Hierzu gehört auf regionaler und Bereichsebene* die Wahl von Kurssprecher/innen, von Teilnehmervertreter/innen, die Zusammenarbeit mit den gewählten Vertreter/innen in der Kurssprecherversammlung und Regional- bzw. Bereichskonferenz, auf VHS-Gesamtebene in Treffen mit der VHS-Leitung.

Die gewählten Kurssprecher sind erste Ansprechpartner für Anregungen von Seiten der Teilnehmenden und Vermittler bei Problemen und Konflikten im Kurs zwischen Teilnehmenden und Kursleitenden oder gegenüber den Mitarbeitenden der Volkshochschule. Die gewählten Teilnehmervertreter/innen haben die Aufgabe, stellvertretend für alle Teilnehmenden einer Region/eines Bereiches an wichtigen Entscheidungsprozessen der Regionen bzw. Bereiche (Grundbildung und Deutsch als Fremdsprache) mitzuwirken.

Kurssprecher/innen

In jedem Kurs der VHS* mit mindestens 8 Terminen pro Semester bietet die VHS den Teilnehmenden an, zu Beginn des Programmjahres – spätestens am dritten Kurstag – eine/n Kurssprecher/in und eine/n Stellvertreter/in zu wählen.

Die Kursleitenden erhalten von ihren Regionen bzw. Bereichen zu Beginn des Programmjahres einen Aufruf zur Kurssprecher/innenwahl. Sie veranlassen die Wahl und teilen den Geschäftsstellen Namen und Anschrift der Gewählten mit.

Über das anzuwendende Wahlverfahren entscheiden die Teilnehmenden. Kurssprecher/innen und Stellvertreter/innen werden für die Dauer des laufenden Programmjahres gewählt; sie können wieder gewählt werden.

Kurssprecherversammlung

Der/die Regionalleiter/in bzw. Bereichsleiter/in lädt die gewählten Kurssprecher/innen innerhalb von acht Wochen nach Beginn des Herbstsemesters zur Versammlung der Kurssprecher/innen ein. Im Bedarfsfall können weitere Kurssprecherversammlungen im Laufe des Programmjahres durchgeführt werden.

In dieser Versammlung informiert er/sie über wichtige – die Teilnehmenden betreffenden – Fragen der VHS vor Ort. Die Kurssprecher/innen haben hier die Möglichkeit des Austauschs, der Weitergabe von Anregung und Kritik aus ihren Kursen an ihre Vertreter/innen sowie an die Mitarbeitenden der VHS.

In der ersten Kurssprecherversammlung jedes 2. Programmjahres führt der/die Regionalleiter/in bzw. der/die Bereichsleiter/in die Wahl der Teilnehmervertretung für die Region/den Bereich durch.

Teilnehmervertreter/innen

Die Teilnehmer/innenvertretung einer Region/eines Bereiches besteht aus mindestens zwei und höchstens fünf Kurssprecher/innen pro Region/Bereich.

Teilnehmervertreter/innen werden jeweils für die Dauer von 2 Programmjahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Über das anzuwendende Wahlverfahren entscheiden die anwesenden Kurssprecher/innen.

Über den Ablauf der Wahl und ihr Ergebnis ist ein Protokoll anzufertigen und bei der nächsten Kurssprecher/innen-Versammlung vorzulegen.

Voraussetzung für das passive Wahlrecht ist die Belegung mindestens eines Kurses der VHS in der Region zum Zeitpunkt der Wahl.

Die Teilnehmervertreter/innen der Region/des Bereiches wählen aus ihrer Mitte eine(n) Sprecher(in) und eine(n) Vertreter(in).

Regional-/ Bereichskonferenz

Die in der Region bzw. im Bereich gewählten Teilnehmer-Vertreter/innen sowie die Kursleitervertreter/innen werden mindestens einmal jährlich durch den/die Regionalleiter/in zu einer Regional- bzw. Bereichskonferenz eingeladen, an der auch die Geschäftsstellenleitung /-koordination sowie einzelne weitere Mitarbeitende der Region/ des Bereiches teilnehmen.
In der Regional- bzw. Bereichskonferenz wird über Belange der Region bzw. des Bereiches informiert und beraten.

Treffen der Teilnehmervertreter/innen mit der Geschäftsführung

Die TN-Vertreter/innen aller Regionen und Bereiche der VHS treffen sich zweimal jährlich auf Einladung des Sprechers der Teilnehmenden mit der Geschäftsführung. Ziel dieser Treffen ist es, sich über die Belange der Teilnehmenden und über aktuelle und grundsätzliche Fragen der VHS-Entwicklung zu informieren und auszutauschen.

Im Rahmen dieser Versammlung findet im Herbst jeden vierten Jahres die Wahl eines/einer Sprechers/in und eines/einer Stellvertreters/in statt, der/die die Belange der Teilnehmenden gegenüber der VHS vertritt und als Ansprechpartner/in fungiert. Die Wahlperiode beträgt 4 Jahre. Wahlberechtigt sind die in den Regionen und Bereichen gewählten Teilnehmervertreter/innen. Eine Wiederwahl ist möglich.

Die Verwaltung der Regionen bzw. Bereiche und die Leitung der VHS unterstützt die Teilnehmenden in der Organisation und Wahrnehmung ihrer Vertretungsaufgaben.

* Die Regelung gilt für die Teilnehmende in den Kursen der Regionen sowie in Kursen des Grundbildungszentrums i.e.S. sowie in Kursen „Deutsch als Fremdsprache“ ab Kursstufe B1 aufwärts.

Stand: Mai 2017