Jüdische Displaced Persons und die jiddischsprachige Presse 1945 bis 1950
in Kooperation mit der Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch e.V. (SBG)
In der Nachkriegszeit kam es in Westdeutschland zu einer unerwarteten Wiedergeburt des nahezu vernichteten jüdischen Lebens. In zahlreichen Assembly Centers versammelten sich bis zu 200.000 zumeist osteuropäische Juden: Da der Staat Israel noch nicht existierte, die klassischen Emigrationsländer wie die USA, Kanada oder Australien eine äußerst restriktive Einwanderungspolitik betrieben, mussten die Menschen teilweise jahrelang in den „Wartesälen“ ausharren.
In dieser Zeit entstand in den Camps eine selbstverwaltete, demokratische Gemeinschaft, mit eigenen Schulen, Sportvereinen, Theater, Orchester und Zeitungen.
Die jiddischsprachige Presse erfüllte eine bedeutende Aufgabe als öffentliches Kommunikationsmedium. Der Bedarf an Informationsvermittlung und öffentlicher Meinungsäußerung führte dazu, dass im Zeitraum von 1945 bis 1950 etwa 150 Zeitungen, Magazine und Mitteilungsblätter für Displaced Persons veröffentlicht wurden.
Anhand von einigen Artikeln, etwa aus der „Landsberger Lager Cajtung“ (später „Jidisze Cajtung“), der „Jidiszen Sport Cajtung“ ist das breite Spekt-rum der Berichterstattung über Politik, Sport, Kultur, Suchanzeigen nach Familienangehörigen, Lagerinformationen, Ratschläge zu Auswanderungs-möglichkeiten erfahrbar.
Referent: Jim Tobias ist Leiter und Mitbegründer des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt seiner Forschungen steht die Geschichte der jüdischen Displaced Persons (DPs).
Diese Zeitungsberichte sollen gemeinsam gelesen interpretiert und diskutiert werden.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch e.V. statt.
Anmeldung bitte an birnbaum-blitspost@web.de.
Programm der Veranstaltungsreihe unter www.birnbaum-gesellschaft.org
In dieser Zeit entstand in den Camps eine selbstverwaltete, demokratische Gemeinschaft, mit eigenen Schulen, Sportvereinen, Theater, Orchester und Zeitungen.
Die jiddischsprachige Presse erfüllte eine bedeutende Aufgabe als öffentliches Kommunikationsmedium. Der Bedarf an Informationsvermittlung und öffentlicher Meinungsäußerung führte dazu, dass im Zeitraum von 1945 bis 1950 etwa 150 Zeitungen, Magazine und Mitteilungsblätter für Displaced Persons veröffentlicht wurden.
Anhand von einigen Artikeln, etwa aus der „Landsberger Lager Cajtung“ (später „Jidisze Cajtung“), der „Jidiszen Sport Cajtung“ ist das breite Spekt-rum der Berichterstattung über Politik, Sport, Kultur, Suchanzeigen nach Familienangehörigen, Lagerinformationen, Ratschläge zu Auswanderungs-möglichkeiten erfahrbar.
Referent: Jim Tobias ist Leiter und Mitbegründer des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt seiner Forschungen steht die Geschichte der jüdischen Displaced Persons (DPs).
Diese Zeitungsberichte sollen gemeinsam gelesen interpretiert und diskutiert werden.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch e.V. statt.
Anmeldung bitte an birnbaum-blitspost@web.de.
Programm der Veranstaltungsreihe unter www.birnbaum-gesellschaft.org
Wichtige Hinweise
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch e.V.
statt und ist kostenlos. Anmeldung bitte an birnbaum-blitspost@web.de .
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Ein Kurs von Inge Mandos (SBG)
Bei der VHS seit 2015
Kurstermine & Kursorte
| So. 07.06.26 um 15:00 - 18:00 | VHS-Haus Dr. Alberto-Jonas |